COP1 – ein Entwicklungsprojekt des Studiengangs Osteopathie

Die Erhaltung der Gesundheit am Arbeitsplatz ist eine grosse Herausforderung für Menschen, die oft sitzend arbeiten, denn diese Position kann Schmerzen verursachen und langfristig eine Gefahr für die Gesundheit darstellen. Sitzende Arbeit erfordert zwar wenig Kraftaufwand, kann jedoch trotzdem Beschwerden und Krankheiten hervorrufen, wenn eine solche Tätigkeit über eine längere Zeit ausgeübt wird.
COP1 wurde speziell für eine Zielgruppe entwickelt, die von diesen Gefahren besonders stark betroffen ist: Polizeibeamte. Aufgrund ihrer Tätigkeit sind sie besonderen Belastungen ausgesetzt.
Sie sitzen stundenlang in einem Fahrzeug und tragen dabei einen Gurt mit schwerer Ausrüstung (Waffe, Handschuhe, Handschellen usw.). Ausserdem müssen sie häufig, und teilweise auch schnell, ein- und aussteigen. Dies kann zu Schmerzen und fortschreitenden Gelenkerkrankungen im Lenden-Becken-Bereich führen.
Ziel des Projekts COP1 ist die Entwicklung eines mit Sensoren ausgestatteten Sitzbezugs zur Beurteilung der mechanischen Belastungen, denen Polizeibeamte durch längeres Sitzen und aufgrund ihrer Ausrüstung beim Fahren ausgesetzt sind.